coprint F.A.Q. – Was bedeutet was?




1. Was bedeutet eigentlich wiederbefüllt (Refilled)?
2. Was ist der Unterschied zwischen kompatibel, wiederbefüllt (refilled) und rebuilt Produkten?
3. Wo ist der Unterschied zwischen kompatibel und original?
4. Warum werden die Ausdrucke immer teurer?
5. Sparen Sie Tinte und trennen Sie Ihren Drucker nicht vom Stromnetz!
6. Was ist eigentlich Cyan, Magenta, Yellow?
7. Verliere ich die Garantie für meinen Drucker wenn ich kompatible Produkte benutze?
8. Wie lange sind Tintenpatronen haltbar?
9. Wo ist der Unterschied bei den Tintendruckverfahren Bubble-Jet und Piezo?
10. Was ist die ideale Auflösung für den Druck?
11. Sind die Füllmengen gleich?
12. Warum signalisiert der Drucker “Druckerpatrone leer” obwohl erst eine Weile gedruckt wurde?
13. Bei meinem Epson Drucker erscheint ein Warnhinweis, was soll ich tun?
14. Chip Patronen für Epson werden nicht erkannt?
15. Warum erkennt mein Epson C 42 die kompatible Patrone nicht?
16. Kann man Patronen wieder reinigen? Was bedeutet eigentlich wiederbefüllt (Refilled)?

Frage 1.
Was bedeutet eigentlich wiederbefüllt (Refilled)? Zurück
Bei
bestimmten Patronen (Hewlett-Packard, Lexmark, einige Canon) befindet
sich der Druckkopf auf der Patrone. Durch aufwendige Patentierungen
sind diese Patronen patentrechtlich in Deutschland geschützt und dürfen
nicht nachgebaut werden. Nach einmaliger Verwendung sind diese
Druckköpfe jedoch noch vollkommen in Ordnung. Diese Druckköpfe werden
nun in speziellen Verfahren gereinigt, wiederbefüllt, getestet und
versiegelt und gelangen so in den Wiederverkauf. Sie erhalten ein
Produkt das wieder zu 100% funktionstüchtig ist. Sie erhalten hierfür
bei uns ebenfalls eine Garantie wie bei den Originalprodukten. Sie
haben also keinen Verlust gegenüber einer originalen Patrone.

Frage 2.
Was ist der Unterschied zwischen kompatibel, wiederbefüllt (refilled) und rebuilt Produkten? Zurück
Kompatible
Patronen sind neue, industriell hergestellte Produkte mit der gleichen
oder sogar besseren Qualität wie die Originalpatrone. Wiederbefüllte
(refilled) Patronen sind gebrauchte und wiederbefüllte
Originalpatronen. Die von uns angebotenen Produkte werden maschinell
von unseren Spezialisten produziert/befüllt und unterliegen strengen
Qualitätsrichtlinien. Rebuilt Patronen bezieht sich in der Regel auf
Tonerkartuschen. Bei dieser Art des Recyclings werden alle beweglichen
dem Verschleiss unterliegenden Teile der Tonerkartusche, auch die
Trommel selber, erneuert. Sie erhalten also ein neuwertiges Produkt. Bei
uns werden alle Bauteile überprüft und nach Bedarf ausgetauscht.

Frage 3.
Wo ist der Unterschied zwischen kompatibel und original? Zurück
Während
die OEM Produkte (Originale) zumeist von den Druckerherstellern selbst
hergestellt und vertrieben werden, werden die kompatiblen Produkte von
unabhängigen Herstellern produziert. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl
qualitativ hochwertiger Produkte am Markt. In unserem Shop finden Sie
geprüfte Produkte, die oftmals in Tests besser abschneiden als das
Originalprodukt.

Stiftung Warentest 11/2003: Qualitätsunterschiede minimal!
Die
Warentester verglichen 20 Patronen-Sets von Fremdanbietern wie KMP oder
Jettec mit drei Originalen von Canon, HP und Epson. Elf der getesteten
Fremdpatronen konnten überzeugen. Mit ihnen kann man bei den
Druckkosten mindestens 40 Prozent sparen, mit einigen sogar bis zu 80
Prozent. Das Druckergebnis sei dabei durchaus mit dem der
Originalpatronen vergleichbar, so Stiftung Warentest. Bei Druckern von
Epson boten sechs der sieben getesteten Tinten eine qualitativ
vergleichbare Alternative, bei HP druckte jede zweite Ersatzpatrone
gleich gut oder nur etwas schlechter. Insgesamt kommen die Warentester
zu dem Ergebnis, dass es sich fast immer lohnt, eine Fremdpatrone zu
kaufen. Die Qualitätsunterschiede seien minimal.

Frage 4.
4. Warum werden die Ausdrucke immer teurer? Zurück
Dass
Druckerpatronen nicht ewig halten, ist jedem klar, aber offenbar
reichen die Füllungen neuerdings für immer weniger Ausdrucke. Und das
ist besonders ärgerlich angesichts der hohen Preise für eine
Ersatz-Patrone. Dieser häufig persönliche Eindruck ist inzwischen
bestätigt.

Die Computerzeitschrift c´t hat aktuelle
Billig-Drucker der vier großen Hersteller HP, Canon, Epson und Lexmark
getestet und Erstaunliches herausgefunden.

Tim Gerber, c´t:
“Wir
beobachten das schon länger, den Trend zu immer kleineren Patronen, mit
immer weniger Tintenfüllung, also früher haben wir von kleinen
Füllungen mit 20 ml gesprochen, heute sind das deutlich unter zehn,
acht, sechs ml, die man dem Kunden mit dem Drucker verkauft.” Und das,
obwohl mehr Druckerflüssigkeit ohne weiteres in die Patronen passen
würde. Weiteren Frust bei Kunden produziert beispielsweise auch die
gängige Praxis, dass ausschließlich eine Farbpatrone im Drucker steckt,
der eigentlich eine Schwarzpatrone braucht. Eine Farbpatrone kann zwar
auch schwarz drucken, ist dann aber besonders schnell leer. Eine
Ersatz-Tintenpatrone schlägt schnell mit 35 bis 50 Euro zu Buche.
Kaufen Sie unsere Premium Refillpatronen und sparen Sie zwischen 30 und
60% – ohne Qualitätseinbussen.

Frage 5.
Sparen Sie Tinte und trennen Sie Ihren Drucker nicht vom Stromnetz! Zurück
Stromsparen
bedeutet bei Tintenstrahldruckern oft höhere Tintenkosten. Im
Unterschied zu PC, Monitor und Modem sollten sie nicht an einer
abschaltbaren Steckerleiste betrieben werden. Die Drucker sind darauf
ausgelegt, permanent mit wenig Strom versorgt zu werden. Durch das
Ausschalten der Steckerleiste werden sie aber komplett vom Netz
getrennt (siehe Gebrauchsanleitung). Nach dem Wiedereinschalten geht
der Drucker davon aus, neu installiert worden oder zumindest eine
unbekannt lange Zeit “aus” gewesen zu sein. Daraufhin beginnt er, die
Strahldüsen mit Tinte zu spülen, um sie von eventuell vorhandenen
Eintrocknungen zu befreien. Passiert das häufiger, leeren sich die
teuren Tintentanks wie von Geisterhand, ohne eine einzige Seite
bedruckt zu haben.

Frage 6.
Was ist eigentlich Cyan, Magenta, Yellow? Zurück
Das
gesamte Farbspektrum einer Vorlage lässt sich mit den vier Farben der
Euroskala magenta (rot), cyan (blau), yellow (gelb) und black (schwarz)
drucktechnisch wiedergeben, wobei das Black nur die Schatten (oder
Tiefe) unterstützt.

Farbmodell in der Druckindustrie:
Durch
den unterschiedlichen Anteil der Farben entstehen die verschiedenen
Töne, zum Beispiel entsteht aus yellow und einem hohen Cyan-Anteil ein
kräftiges Grün. Ein hoher Yellow- und geringer Cyan-Anteil ergeben ein
helles Grün. Drucktechnisch lassen sich allerdings nur volle Töne
wiedergeben. Die ganze Skala der Halbtöne wird durch Rasterpunkte mit
unterschiedlichem Durchmesser simuliert.

Frage 7.
Verliere ich die Garantie für meinen Drucker wenn ich kompatible Produkte benutze? Zurück
Nein!

Ein häufiger Irrglaube, welcher viele Endverbraucher davon abhält,
kompatibles Druckerverbrauchsmaterial zu verwenden. Obwohl es
Druckerhersteller in Ihren Garantiebedingungen häufig ankündigen,
stellen wir eindeutig klar: “Garantieeinschränkung bei der Verwendung
von kompatiblem Verbrauchsmaterial ist nicht legal!” Es gibt zu diesem
Thema bereits einschlägige Gerichtsurteile. Der Hersteller des Druckers
darf die Verwendung des eigenen Verbrauchsmaterial wohl empfehlen –
jedoch nicht unter Ankündigung von Nachteilen für den Anwender bei
Nichtbefolgung vorschreiben.

Stiftung Warentest 11/2003
Garantieanspruch trotz fremder Kartusche! ….Stiftung Warentest weist
außerdem darauf hin, dass die Garantie für einen Drucker nicht
erlischt, wenn man fremde Kartuschen einsetzt. Ausnahme: Es kann
nachgewiesen werden, dass der Schaden durch genau diese Patronen
entstanden ist….

Frage 8.
Wie lange sind Tintenpatronen haltbar? Zurück
Unsere
Produkte sind in der Regel 2 Jahre haltbar. Vorraussetzung ist
allerdings eine Lagerung bei Raumtemperatur und die luftdichte
Verpackung muss erhalten bleiben. Normalerweise kann die Tinte auch
nach dem genannten Ablaufdatum noch verwendet werden. Die Hersteller
müssen diverse Unwägbarkeiten einkalkulieren und haben in der Angabe
eines Ablaufdatums einen relativ großen Sicherheitsfaktor eingerechnet.
Tinte ist bekanntlich eine Flüssigkeit. Es besteht also das Problem,
dass die Tinte mit der Zeit eintrocknet oder zumindest zähflüssig wird.
Damit erhöht sich natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Düsen des
Druckkopfes verstopfen und sich das Druckbild verschlechtert. Im
Normalfall macht es nichts aus, wenn die Tinte 3-4 Monate über dem
Ablaufdatum ist. Bei den austauschbaren Druckköpfen von HP und Lexmark
sowie einigen Canon ist es nicht so schlimm wenn der Druckkopf
verstopft. Hier wird mit jeder neuen Patrone der Druckkopf
ausgetauscht. Handelt es sich also um eine Patrone mit eingebautem
Druckkopf, dann kann die Tinte problemlos eingesetzt werden. Bei
Druckern mit festem Druckkopf sollte man dagegen abgelaufene Patronen
nicht mehr unbedingt verwenden, je länger die Patrone abgelaufen ist,
desto höher ist das Risiko, dass der teure Druckkopf beschädigt wird.

Frage 9.
Wo ist der Unterschied bei den Tintendruckverfahren Bubble-Jet und Piezo? Zurück
Zwei
Druckverfahren beherrschen den Tintendrucker-Markt: Bubble-Jet und
Piezo. Welches sind die Vor- und Nachteile des jeweiligen Verfahrens?
Das Bubble-Jet-Verfahren funktioniert mit Hitze: ein Heizelement
erhitzt im Druckkopf die Tinte. Durch diese schlagartige Erhitzung
entsteht ein Überdruck im Druckkopf und die Tinte wird aus dem
Druckkopf auf das Papier geschleudert. Das Problem dabei: die Düse muss
sofort wieder abgekühlt werden, um Satellitentröpfchen zu vermeiden.
Beim Piezo-Verfahren sind statt einem Heizelement Piezo-Kristalle
eingebaut, die durch Anlegen einer Spannung “verbogen” werden können.
Dadurch ist es möglich, in der Düse den Raum für die Tinte zu
verringern und die Tinte wird kontrolliert aus der Düse auf das Papier
geschleudert. Das Piezo-Verfahren ist in der Herstellung erheblich
aufwendiger und die Drucker (hauptsächlich Epson) verwenden daher einen
Druckkopf, der über die gesamte Druckerlebensdauer im Gerät verbleibt.
Angeblich lässt sich mit der Piezo-Technik die Tintenmenge genauer
dosieren und dadurch eine bessere Auflösung erreichen als bei
Bubble-Jet-Druckern, bei den heute auf dem Markt befindlichen Druckern
dürfte das aber eher Theorie sein, denn selbst mit Mittelklasse-
Druckern der Bubble-Jet- Technik (HP, Lexmark, etc.) sind fotoähnliche
Ausdrucke möglich. Dafür haben Bubble-Jet-Drucker den entscheidenden
Vorteil, daß die Druckköpfe als Verbrauchsmaterial erhältlich sind und
im Falle eines Defekts nicht der ganze Drucker entsorgt werden muss.
Bei den Druckern von HP und Lexmark wird der Druckkopf mit jedem neuen
Tintentank ausgetauscht und dadurch sollte der Drucker mit jedem
Tintentausch wieder wie am ersten Tag funktionieren. Canon verwendet
eine Zwischenlösung: Die Tintentanks sind einzeln austauschbar, der
(Bubble-Jet-) Druckkopf übersteht mehrere Tintenpatronen und muss erst
ausgetauscht werden, wenn die Druckqualität nachlässt.

Frage 10.
Was ist die ideale Auflösung für den Druck? Zurück
Diese
Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten, es kommt auf das
Druckverfahren an, Thermosublimations-Drucker arbeiten mit einer
Auflösung von lediglich 200-300dpi und erreichen trotzdem die
bestmögliche Druckqualität, während Tintendrucker mit 600dpi meist
immer noch deutliche Schwächen im Druck zeigen. Das liegt daran, dass
Sublimationsdrucker jeden Punkt in einer beliebigen Farbe darstellen
können, während Tintendrucker nur die eingebauten Druckfarben (meistens
4) aufs Papier bringen können, alles andere wird gerastert, d.h. soll
grün gedruckt werden, dann wird eben vereinfacht ausgedrückt gelb und
blau nebeneinander gedruckt. Im Auge des Betrachters verschwimmen die
winzigen Punkte dann zu einem einzigen Punkt der Mischfarbe. Damit
sinkt jedoch die wahrgenommene Auflösung erheblich, sobald Fotos
gedruckt werden sollen. Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass
beim Einscannen eines Fotos eine Auflösung von 150dpi meistens
ausreicht, denn Scanner können pro Punkt wieder eine fast beliebige
Anzahl Farben wiedergeben die beim Druck wieder durch mehrere
nebeneinander liegende Punkte der Grundfarben angenähert werden müssen.
Beim Einscannen von Bildern mit wenigen Farben lohnt sich dagegen die
Erhöhung der Auflösung auf 300 oder 600dpi. Eingescannte Texte sehen
bei 150dpi doch recht ausgefranst aus. Bei der heute üblichen Rechen-
und Speicherkapazität ist eine Auflösung von 300dpi für fast alle
Anwendungsgebiete recht brauchbar. Sollte allerdings der Druck nachher
größer ausfallen als die Vorlage, dann muss natürlich auch mit einer
höheren Auflösung eingescannt werden.

Frage 11.
Sind die Füllmengen gleich? Zurück
Ja,
die Füllmengen sind absolut identisch! Bei unseren Refilled Produkten
ist die Füllmenge oftmals sogar höher als beim Neuprodukt.

Frage 12.
Warum signalisiert der Drucker “Druckerpatrone leer” obwohl erst eine Weile gedruckt wurde? Zurück
Einige
Druckermodelle haben ein Ausdruck-Zählsystem eingebaut. Das heißt, der
Druckerhersteller hat dem Druckumfang einer Patrone im Voraus ein Limit
gesetzt. Wenn eine funktionierende Patrone aus dem Drucker genommen
wird und durch eine neue ersetzt wird, wird der Drucker nicht
zurückgesetzt, sondern fährt fort, dies zu der bisherigen Zählung zu
addieren und signalisiert “Druckerpatrone leer”, wenn das Limit
erreicht ist. Beachten Sie das Sie die Druckerpatrone nicht austauschen
bevor der Drucker das nächste Mal “Druckerpatrone leer” signalisiert
und tauschen Sie die Patronen IMMER mit den Utility des
Druckerherstellers aus. Nie einfach mal so… denn dann passiert genau
das hier beschriebene……..

Frage 13.
Bei meinem Epson Drucker erscheint ein Warnhinweis, was soll ich tun? Zurück
Bestätigen
Sie den Hinweis und gut ist! Epson verwendet bei den neueren Modellen
einen Chip. Dieser Chip teilt Epson mit ob es sich um eine Epson
Tintenpatrone handelt. Da der Chip patentiert ist besitzen die
kompatiblen Tintenpatronen diese Kennung nicht. Der Drucker meldet dann
dass Sie eine kompatible Tintenpatrone eingesetzt haben. Dies soll den
Verbraucher verunsichern. Und anscheinend wirkt es auch, denn viele
Kunden sind verunsichert. Der Drucker nimmt aber definitiv keinen
Schaden und druckt auch nicht schlechter oder weniger.

Frage 14.
Chip Patronen für Epson werden nicht erkannt? Zurück
Epson
hat seine Chip Software geändert um die kompatiblen “auszubremsen”. Die
erste Möglichkeit ist sich den neusten Treiber von der Epson Homepage
zu laden. Damit ist das Problem meist behoben. Dies gilt besonders für
Windows XP Nutzer!

Frage 15.
Warum erkennt mein Epson C 42 die kompatible Patrone nicht? Zurück
Wenn
Sie mit Windows XP arbeiten, liegt das Problem häufig am Statusmonitor.
Bitte installieren Sie die neueste Version des Treibers (www.epson.de)
und Servicepacks. Damit ist das Problem meist gelöst.

Frage 16.
Kann man Patronen wieder reinigen? Zurück
Sind
die Patronen verdreckt oder verschmiert, ist Tinte verschüttet, dann
sollte man diese reinigen, bevor die Tinte eintrocknet. Bei modernen
Tintensystemen sollte man nach Möglichkeit nicht mit Spiritus oder
Isopropanol- Alkohol arbeiten. Dadurch kann die Tinte verklumpen, die
Patrone wird dann unbrauchbar. Außerdem kann der Alkohol die
Materialien der Patrone (Druckkopf) angreifen.